Das neue >Normal<

Ein Zeitreise-Bericht der Klasse 11a des Paul-Gerhardt-Gymnasiums in Gräfenhainichen
(Workshop vom 11. bis 12. September 2025)



Wir schreiben das Jahr 2050

Künstliche Intelligenzen steuern Kriege. Menschen werden dabei quasi nicht berücksichtigt. Ein zusammengefasster europäischer Staat wird von rechten Parteien regiert. Ein Klassenkampf entsteht, weil die Arm-Reich-Schere aufgeht. Die Grundrechte sind verworfen. Riesige Flüchtlingswellen führen zu Gewalt und menschenunwürdigen Lagern.

Wie kam es dazu?
Der Klimawandel spitzte sich zu. Durch eine starke Technisierung der Welt sind viele Teile der Welt nicht mehr bewohnbar.

Ein starkes europäisches Nationalbewusstsein kam auf und die europäischen Staaten schlossen sich zusammen, um besser auf die Flüchtlingswellen reagieren zu können. Auch die Bedrohung durch militärische Aggressionen vonseiten der BRICS-Staaten, aber auch der USA, führten zu verstärktem europäischen Gemeinschaftsdenken.

Als Reaktion auf Trumps jahrelange Zollpolitik brachen Wirtschaftskriege zwischen den Großmächten aus. Das Leben wurde immer teurer. Die Kriege werden als hybride Kriege geführt, in Form von Angriffen auf die Infrastrukturen. Der Krieg läuft im Hintergrund und wird das neue ‚Normal‘.

Wie sieht der Alltag aus?
Ein typischer Tag in Europa ist geprägt von Ausfällen der Infrastruktur. Die Lebensmittel sind knapp und auf das notwendigste reduziert, weil es durch den Klimawandel schwer ist, Dinge anzubauen.

Die Winter sind kalt, da Europa keinen Zugang mehr zu Gas und Öl aus anderen Ländern hat. Das Netz der erneuerbaren Energien ist zu schwach, weil die rechtskonservativen Regierungen sie vernachlässigt haben. Die Sommer sind unglaublich heiß, 40 Grad im Durchschnitt.

Aber das Leben geht weiter, weil sich die Menschen seit der Corona-Pandemie
daran gewöhnt haben, mit Ausnahmezuständen umzugehen.


Der europäische Rat tagt und beschließt:

Die EU wird zu den Vereinigten Europäischen Staaten!


Redaktion: nrw