Ein Zeitreise-Bericht der Klasse 10c des Gymnasiums „J. G. Herder“ in Merseburg
(Workshop vom 18. bis 19. März 2026)
Wir schreiben das Jahr 2050…
Heute, am 6.6.2050, machen wir einen Schulausflug. Wir werden ins Krankenhaus gehen, wo wir unsere DNA verändern können, von den Haaren bis zur Augenfarbe.
Da wir alle in einer WG leben, werden wir von unserer persönlicher KI-Hilfe geweckt. Anschließend werden wir von unserem fliegenden Auto zur Schule gebracht. Dort wartet unsere Lehrerin auf uns, diese ist der neue Roboter 2050. Sie ist zwar nur ein Roboter, aber kann sich auf alle Schüler individualisieren, sie kann zum Beispiel alle Sprachen.
Sie erklärt uns, dass die fliegenden Autos eigentlich sehr schädlich sind, durch das Kerosin, und sehr teuer. Aber mittlerweile ist ja bei uns Geld kein Problem mehr.
…später:
Wir sind dann zum Krankenhaus geflogen, wo wir von einer anderen KI-Dame empfangen wurden. Wir durften uns alle so verändern, wie wir wollten. Uns wurde erklärt, dass Kinder nur noch künstlich erzeugt werden, in künstlichen Gebärmuttern. Die Kinder können so aussehen, wie man möchte.
Was wir noch gelernt haben, ist, dass es keine Politik mehr gibt. Alle machen, was sie wollen. Da wir 24/7 überwacht werden, gibt es trotzdem keine Straftaten. Die Menschheit ist jetzt viel glücklicher.
Flugauto-Passagiere unterhalten sich
über die staatliche Überwachung.
Redaktion: nrw