
Das Projekt „Generation 2050“ lädt zu einer langfristigen Reflexion über unser demokratisches Miteinander in Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa ein. Die Schülerinnen und Schüler führen sich als künftige Erstwählerende vor Augen, wie wichtig es ist, sich friedlich „einzumischen“, die Meinung Andersdenkender zu berücksichtigen und sich auf gemeinsame Positionen zu verständigen.
Drei Leitziele
Folgende Lernziele werden durch diesen Ansatz während der Szenario-Workshops verfolgt:
• Es finden 8 Zukunftsworkshops an Schulen in Sachsen-Anhalt statt, in denen Schülerinnen und Schüler ihre Zukünfte entwickeln. Darin werden sie für demokratiegefährdende Konflikte sensibilisiert, soziale Empathie für die Positionen Anderer gestärkt und zukunftsfähiges und verantwortungsvolles Denken gefördert.
• Anschließend treten die Jugendlichen in einen Dialog mit der Schirmherrin Ministerin Petra Grimm-Benne, indem alle teilnehmenden Klassen vier Vertreterinnen bzw. Vertreter entsenden, die auf einem Zukunftskongress im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt in Magdeburg mit der Ministerin über ihre Reformvorschläge diskutieren. Es wird deutlich, dass Demokratie Verhandlungssache ist und Politik beeinflussbar.
Der Generation von morgen eine Stimme geben
Zudem beabsichtigt das Projekt, die innovativen Zukunftsideen der Schülerinnen und Schüler auf dieser Projekthomepage sowie durch Medienberichterstattung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So erfahren interessierte Leserinnen und Leser, welche Hoffnungen und Bedenken die Generation beschäftigt, die in 25 Jahren das demokratische Miteinander in Deutschland maßgeblich prägen wird.